Welche Tools brauche ich, um ein Online Premium Programm zu erstellen und erfolgreich zu verkaufen?

Dieser Artikel ist für Dich, wenn das zutrifft:

Du willst ein Online Premium Programm (100.000€ PLUS):

Du willst diese Dinge delegieren:

Die Herausforderungen

Wenn Du als BeraterTrainerCoach Dein erstes Online Premium Programm auf die Beine stellen willst,
stehst Du eventuell vor diesen Herausforderungen:

In diesem Artikel beantworte ich deshalb diese 3 Fragen:

Ich bringe dazu Beispiele aus meiner Erfahrung als Berater und Trainer, der als Solounternehmer mit seinem Online Business System Kunden wie Daimler, Siemens und 3M generiert (Referenzen), und der seit 10 Jahren digitale Produkte kreiert & verkauft.

Die richtige Plattform wählen

Welche Plattform? … ist die wichtigste (technische) Frage,  die Du für Dich klären willst, damit Du mit der Umsetzung Deines Premium Programms loslegen kannst. Um die Inhalte Deines Programms online bereitzustellen, brauchst Du eine Plattform, mit der Du Deine Inhalte schützen (Membership-Funktion) und strukturieren (eLearning-Funktion) kannst. Außerdem willst Du langfristig vielleicht auch Evergreen-(Selbstlern-)Programme digital verkaufen (Shop-Funktion), um einen passiven Einkommensstrom zu erzeugen.

Bei der Wahl der Plattform kannst Du Dir die Frage stellen:
Will ich Passagier auf einem fremden Schiff sein – oder Kapitän auf meinem eigenen Schiff?  

Fremde Schiffe sind z.B. Kajabi, Clickfunnels oder Jimdo. Die Anbieter dieser Dienste haben die Hoheit über die Plattform und behalten sich das Recht vor, ihre Dienste und Regeln jederzeit anzupassen. Beispiel: 2016 beschränkte die eLerning-Plattform „Udemy“ für alle Dozenten den Höchstpreis für ihre Kurse auf 50 Dollar. Einen Kurs, den sie zuvor für 250$ verkauften, durften die Dozenten plötzlich nur noch für den viel geringeren Preis anbieten.

Eigene Schiffe sind z.B. WordPress, Joomla oder Drupal. In der Online Business Welt der Solo- und Kleinunternehmer hat sich WordPress durchgesetzt, da es eine grosse Community von Anwendern und Entwicklern gibt. WordPress ist – wie Joomla und Drupal – ein Content Management System (CMS), das mit sogenannten „Plugins“ um viele Funktionen erweitert werden kann. Größere Organisationen verwenden dann aber auch grössere CMS-Systeme. Amnesty International (eine meiner Kunden) verwendet zum Beispiel das Content Management System Drupal.

Vor- und Nachteile externer Plattformen

Ein Plus der „fremden Schiffe“ wie Kajabi oder Clickfunnels ist, dass dort viele Funktionen für ein Online Business bereits vorinstalliert sind:

  • Ein geschützter Mitgliederbereich
  • Ein eLearning-Modul
  • Ein Shop mit Zahlungsabwicklung

Nachteile:

  • Nicht erweiterbar und anpassbar an eigene, spezielle Anforderungen
  • Monatliche Gebühr (Kajabi: ab 149 Dollar pro Monat / Clickfunnels: ab 97 Dollar pro Monat)
  • Oft spezieller Fokus (Kajabi: Marketing & Verkaufen – statt eLearning und Gruppenprogramme)

Vor- und Nachteile eigener Plattformen

Das Plus des „eigenen Schiffs“ WordPress ist, dass dort auch ganz spezielle Funktionen für Dich integriert werden können, die Du für Deine eigene Art von Online Business haben willst:

  • Ein Forum für eine geschütze Gruppen-Kommunikation
  • Ein Eventkalender für Live-Veranstaltungen mit Online-Buchungsfunktion
  • Ein Online-Shop, der auch virtuelle Produkte (Coaching-Sessions) und physische Produkte verkauft

Nachteile:

  • Erhöhter Erstaufwand bei der Installation der benötigten Funktionen [unser Service]
  • Online Business Kenntnisse erforderlich, um zu entscheiden, welche Funktionen installiert werden [unser Service]

Die Komponenten für ein Online Coaching Business

Egal ob Du Dich für ein fremdes oder Dein eigenes Schiff entscheidst: Es ist hilfreich, zu verstehen, welche Komponenten zu einem Online Business System gehören, damit Du souverän entscheiden kannst, was Du brauchst, was Du willst – und mit welchem Tool Du es umsetzen lässt.

Hier sind die Komponenten:

Die Komponenten für Phase 1: Das Programm erstellen

In der ersten Phase entwickelst Du die Struktur Deines Online Programms. Welchen Prozess sollen Deine Kunden durchlaufen, um das versprochene Ergebnis zu kreieren – und wie willst Du diesen Prozess in Phasen (Module) und Teachings (Lektionen) aufteilen?

Die eigentliche Struktur kannst Du auf einem Blatt Papier aufmalen, in Deiner Textverabeitung im Gliederungsmodus eingeben – oder mit einem externen, kostenlosen Mindmapping Programm wie XMind skizzieren.

Komponente: MITGLIEDERBEREICH

Die Komponente „Mitgliederbereich“ schützt Deine Inhalte vor Zugriff durch nicht autorisierte Personen. Nur Deine Kunden sollen ja die Videos und Texte sehen, die Du für Sie erstellt hast.

Die externen Plattformen wie Kajabi haben diese Funktion eingebaut. Um auf Deiner eigenen WordPress Plattform eine Mitgliederbereich-Funktion zu aktivieren, muss ein entsprechenes „Membership-Plugin“ installiert werden. [unser Service]

Zwei häufig verwendete „Membership-Plugins“ für WordPress sind:

  • Paid Memberships Pro (kostenlos)
  • DigiMember (32€ pro Monat)

Komponente: KURSMODUL

Die Komponente „Kurs-Modul“ hilft Dir, Deine Module und Lektionen zu strukturieren. So ein Kurs-Modul erlaubt die hierarchische Gruppierung von Inhalten in Programme > Module > Lektionen.

Für Deinen eingeloggten Kunden sieht das dann z.B. so aus:


Und für Dich sieht’s im Backend so aus:

[Backend ist wie beim Puppentheater die Perspektive des Puppenspielers 🙂 – von „hinten“ -> Der Administrationsbereich]

Externen Plattformen wie Kajabi haben diese Kurs-Modul-Funktion eingebaut.

Um auf Deiner eigenen WordPress Plattform eine Kurs-Modul-Funktion zu aktivieren, muss ein entsprechenes „Kurs-Modul-Plugin“ installiert werden. [unser Service]

Zwei häufig verwendete „Kurs-Modul-Plugins“ für WordPress sind:

  • LearnDash (159$ pro Jahr – enthalten in unserem Service-Paket)
  • DigiMember (32€ pro Monat)

Komponente: VIDEO HOSTING

Wenn Du Video-Lektionen für Deine Kunden bereitstellen möchtest, benötigst Du einen Video-Hosting Dienstanbieter (Hosting = bereitstellen), bei dem Du Deine Videos speichern kannst.

Du könntest zwar theoretisch die Videos auch direkt auf Deine WordPress-Plattform als Dateien hochladen, dass ist aber aus zwei Gründen eine schlechte Idee:

  • Die Geschwindigkeit der Webseite verlangsamt sich.
  • Die Videos sind nicht geschützt gegen „Herunterladen“ und „Weiterverteilen“

Die meistgenutzten Video Hosting Dienstanbieter (Provider) sind:

  • Vimeo (ab 10€ pro Monat)
  • Wistia (ab 99$ pro Monat)

Vimeo ist ein sehr guter Start für einen geschützen Kursbereich mit Video-Lektionen. Wistia wird dann interessant, wenn Du genauere Analysen zu Deinen Videos haben willst (z.B. wo im Video brechen Zuschauer ab) oder wenn Du erweiterte Marketing-Funktionen einbinden möchtest (z.B. einen „Kaufen“-Schalter nach 10 Minuten einblenden).

Die externe Plattform Kajabi hat Video-Hosting integriert (sie nutzen selbst den Wistia-Dienst).

Für Deine eigene WordPress-Plattform hast Du die Wahl zwischen Vimeo und Wistia.

Das Programm vermarkten & verkaufen (Sales Funnel)

Die Komponenten für die Phasen „Marketing & Werbung“

Für das Marketing und den Verkauf Deines Premium Programms willst Du eine Art Schnitzeljagd einrichten: Dein potentieller Kunde soll einer heißen Spur folgen, die ihn am Ende zu einem direkten Kontakt mit Dir führt. Im Marketing-Jargon nennt man diese Schnitzeljagd „Sales Funnel„.

Für DEIN Programm und DEINE Kunden wird ein bestimmter Sales Funnel am besten funktionieren. Du hast die Wahl zwischen zwei grundlegende Strategien: Pull-Marketing oder Push-Marketing.

Pull-Marketing ist z.B. Google-Werbung oder Suchmaschinen-Optimierung. Der Kunde weiß bereits, was er will (z.B. eine „WordPress Schulung“) und sucht danach aktiv über eine Suchmaschine wie Google. Er „zieht“ (pull = ziehen) sich also selbst die Informationen aus dem Internet. Ein Anbieter von WordPress-Schulungen kann dann Google-Werbung schalten (was sofort Ergebnisse kreiert) oder seine Angebots-Seite so optimieren, dass sie in der organischen Suche von Google auf der ersten Suchergebnis-Seite angezeigt wird (was eine Weile dauern wird).

Push-Marketing ist z.B. Facebook-Werbung. Der Kunde sucht nicht aktiv nach einem Angebot. Aber ein Anbieter von WordPress-Schulungen kann seine Anzeige in den Newsfeed von potentiellen Interessenten „pushen“ (push = drücken / schieben). Facebook erlaubt beim Erstellen einer Anzeige die Angabe von Kriterien, die eine Person erfüllen muss, damit diese Anzeige in seinem Newsfeed auftaucht (z.B: „männlich“, „selbständig“, „Trainer“ und interessiert an „Online Marketing“).

Komponente: WERBUNG

Um B2B Trainings zu verkaufen, schalte ich Google-Werbung. Wenn ein Interessent z.B. nach einer „MS Project Schulung“ sucht, wird das Angebot ganz oben bei Google angezeigt:

Im Anzeigen-Manager von Google Adwords sieht das dann so aus:

Eine Facebook-Werbung sieht im Werbeanzeigen-Manager so aus:

Und eine Zielgruppen-Definition innerhalb einer Facebook-Werbung so:

Komponente: LANDING PAGE

Nachdem ein Interessent auf die Anzeige klickt, landet er auf einer „Landing Page“. Eine Landing Page ist für einen einzigen Zweck konzipiert: Den Besucher zu einer Reaktion zu bewegen: Anrufen / ein Anfrageformular ausfüllen / eine Email-Adresse für ein Freebie (Werbegeschenk) eingeben.

In meinem Sales Funnel für die „MS Project Schulung“ sieht die Landing Page so aus:

Wahrscheinlich hast Du schon mal eine Landing Page gesehen, die Dich zum Eingeben Deiner Email-Adresse bewegen will:

Um so eine Landig Page zu erstellen, verwendet man einen Page Builder. Entweder nutzt man eine der vielen Vorlagen – oder erstellt sie komplett nach eigenen Vorstellungen. [unser Service]

Kajabi und Clickfunnels haben einen Page Builder integregiert. Wenn Du als Plattform WordPress verwendest, benötigst Du ein Page-Builder-Plugin.

Zwei häufig verwendete „Page-Builder-Plugins“ für WordPress sind:

  • Elementor (49$ pro Jahr)
  • Thrive Architect (19$ pro Monat)

Komponente: ANFRAGE-FORMULAR

Je nach Geschäftsfeld und Produkt ist der nächste Schritt jeweils ein anderer. Im Fall meiner Business-Trainings ist ein nächster logischer Schritt, dass sich ein Interessent ein Angebot zuschicken lässt. Also stelle ich in diesem Fall ein Anfrage-Formular bereit, über das der Interessent ein Angebot anfordern kann.

Um ein Premium Coaching Programm zu verkaufen, ist der nächste logische Schritt ein persönliches Gespräch. Also wirst Du an dieser Stelle ein Formular bereitstellen, wo Dein Interessent sich für ein kostenloses Strategie-Gespräch anmelden kann.

Kajabi und Clickfunnels stellen eine Formular-Funktion bereit. Für WordPress muss wieder ein Plugin installiert werden.

Häufig verwendete Formular-Plugins sind:

  • Ninja-Forms (kostenlos / Pro-Version: 99$ pro Jahr)
  • Formidable Forms (kostenlos / Pro-Version: 49$ pro Jahr)

Alternativ zu einem einfachen Formular kannst Du Deinen Interessenten auch einen Online Buchungskalender anbieten, wo sie sich gleich selbst einen Termin aussuchen können:

Ein bekannter Service dafür ist der Online-Dienstanbieter „youcanbook.me“ (9€ pro Monat).

Für WordPress kann das Plugin „Bookly“ diese Funktion bereitstellen (kostenlos / Pro-Version: 89$).

Komponente: VERKAUFSSEITE / ANGEBOT

Auch diese Komponente ist kontextabhängig. Einen Online-Kurs für 120€ verkaufe ich anders als ein 5000€ Consulting-Paket. Aber für beide Fälle braucht es eine schriftliche / visuelle Repräsentation des Angebots, damit der Kunde eine Vorstellung und ein Gefühl dafür entwickeln kann, WAS genau er da kauft und WOFÜR das gut ist. In den folgenden Beispielen ist die Komponente „Verkaufsseite / Angebot“ fett markiert.

Für meinen Online-Kurs sieht die Kunden-Reise so aus:

  1. Kunde sucht im Internet nach „MS Project Tutorial“
  2. Google findet und zeigt mein Youtube Video „MS Project Tutorial – So funktioniert MS Project“
  3. Kunde klickt auf den Video-Link
  4. Kunde schaut das Video
  5. Kunde sieht in der Video-Beschreibung einen Link zum Angbot „MS Project Video Training“
  6. Kunde klickt auf den Link
  7. Die VERKAUFSSEITE zum „MS Project Video Training“ wird aufgerufen
  8. Kunde kauft

Für mein B2B Premium Consulting / Training Paket sieht die Kundenreise so aus:

  1. Kunde sucht über Google nach „MS Project Schulung“
  2. In den Google-Ergebnissen taucht eine Anzeige auf „MS Project Kompakt Schulung – 1 Tag“
  3. Kunde klickt auf die Anzeige
  4. Kunde landet auf der Landing Page „MS Project Kompakt Schulung – 1 Tag
  5. Kunde klickt auf den Link „Angebot anfordern
  6. Kunde füllt das Anfrage-Formular aus und schickt es ab.
  7. Kunde erhält ein schriftliches ANGEBOTS per Email.
  8. Kunde klickt (bei Interesse) auf den Anmelde-Link in der Email und bucht das Paket.

Für meine B2C Premium Pakete sieht die Kundenreise so aus:

  1. Kunde sieht auf Facebook eine Anzeige „Welche Tools brauche ich, um ein Online Premium Programm zu erstellen und erfolgreich zu verkaufen?“
  2. Kunde klickt auf den Link
  3. Kunde liest den Artikel
  4. Kunde klickt auf einen Link im Artikel [Unser Service]
  5. Kunde klickt auf den Link „Kostenloses Strategie-Gespräch“
  6. Kunde füllt das Anfrage-Formular aus und schickt es ab
  7. Wir vereinbaren einen Termin
  8. Kunde bekommt eine Strategie-Session mit Ziel / Plan / Action
  9. Kunde bekommt am Ende der Strategie-Session ein Angebot für das „Online Business Kickstarter Paket“ – wenn es für beide Seiten passt
  10. Kunde bekommt das Angebot auf Wunsch noch einmal schriftlich per Email
  11. Kunde bestellt bei Interesse über ein Buchungsformular.

Ich hoffe, Du bekommst eine Idee davon, das die Komponenten (Landing Page, Formular, Angebot, usw.) zwar wichtig sind – aber erst im Zusammenspiel eine Wirkung erzeugen.

Deshalb reicht es eben nicht aus, eine Webseite zu bauen, oder eine Anzeige zu schalten – erst die Kombination dieser Elemente zu einer Reise, die Deine potentiellen Kunden zu Dir führt, wird Dir die gewünschten Ergebnisse und Buchungen bringen.

Andererseits nützt es aber auch nichts, die Strategie zu kennen, wenn die nötige Infrastruktur nicht da ist (Plattform, Page Builder, Landing Page, Formulare).

Deshalb habe ich für TrainerCoachesBerater ein Paket entwickelt, das diesen Prozess raketenmäßig beschleunigt: Das“Online Business Kickstarter“ Paket. Es ist eine (wählbare) Kombination aus :

  • „Done for you“-Dienstleistung:
    • Wir erstellen Dir über meine Agentur eine komplette Online-Business-Plattform:
    • Webseite individuellem Design – mit Landing Page und Blog
    • mit einem automatisierten Sales Funnel zur Leadgewinnung
    • mit einem Mitglieder- und eLearning-Bereich zur Programmauslieferung
    • auf Wunsch mit einem Online-Shop mit allen gängigen Zahlungsanbietern
    • auf Wunsch mit Anbindung an ein Email-Marketing-Automation-System
      (ActiveCampaign o.ä.)
  • Coaching:
    • 1 -Tag in Berlin (oder 5 Zoom-Termine a 2h)
      für digitale Strategie, Positionierung, Programm-Konzept, Marketing-Konzept
    • Ein wöchentlicher Coaching-Call für klaren Fokus und
    • Dich unterstützen, Dein Premium-Programm auf Deine Art zu vermarkten und zu verkaufen
  • Training:
    • Dich trainieren, in Erst-Gesprächen zu verkaufen
    • Dich trainieren, Content zu kreieren, der Kunden zu ihren gewünschten Resultaten führt

Komponenten: BUCHUNGSSEITE / ZAHLUNGSABWICKLUNG

Was brauchst Du, damit Du weisst, Dein Kunde hat gebucht?

  • Das kann ein einfaches JA, im Erstgespräch sein.
  • Das kann das Ausfüllen und Absenden eines Buchungsformulars sein.
  • Oder das kann das direkte Bezahlen über ein Online-Bestellformular sein.

Fall 1: Mündliche Zusage

Wenn Dein Kunde JA zu Deinem Angebot sagt, hast Du mehrere Möglichkeiten:

  • Du schickst Ihm nochmal ein schriftliches Angebot, dass Dein Kunde bestätigt.
  • Du schickst Ihm gleich eine Rechnung, die Dein Kunde bezahlt.

Fall 2: Schriftliche Zusage

Du kannst Deinem Kunden einen Link zu einem Bestellformular zusenden (Beispiel)

  • Dein Kunde füllt das Bestellformular aus und sendet es ab.
  • Du schickst Deinem Kunden eine Bestellbestätigung und eine Rechnung.

Fall 3: Direktes Bestellen & Bezahlen über ein Online-Bestellformular

Du schickst Deinem Kunden einen Link zu einem Bestellformular mit Zahlungsabwicklung:

  • Der Kunde klickt auf den Link (er kann auch von Deiner Verkaufsseite kommen)
  • Der Kunde gibt seine persönlichen Daten ein
  • Der Kunde gibt seine Zahlungsdaten ein – bestellt UND bezahlt gleichzeitig.

Um so ein Bestellformular mit Zahlungsabwicklung zu erstellen gibt es mehrere Möglichkeiten. Zwei häufig genutze sind:

  • Digistore24 (7,9% Gebühr + 1€ Transaktionskosten)
  • Woocommerce (kostenloses WordPress Onlineshop-Plugin für PayPal, Kreditkartenzahlung, Banküberweisung) (Beispiel)

Das Programm durchführen

Dein Kunde hat gekauft! Yeah!!! Herzlichen Glückwunsch!!!

Und wie geht es jetzt weiter?

Du benötigst eine Struktur für die Auslieferung Deines Programms:

ACHTUNG!!! ACHTUNG!!!

Bitte!!! Verschwende zu Beginn nicht zuviel Zeit damit, das Programm zu erstellen! Wie in der Grafik gezeigt (Punkt1), solltest Du zu Beginn nur etwas 10% des Programms erstellen:

Wenn Du das Programm dann das erste Mal auslieferst, kannst Du es auf diese Weise tun:

Ab dem zweiten Mal, kannst Du es dann auf diese Weise ausliefern:

Die Komponenten für die Phase 4: Das Programm durchführen

Komponente: WEBINAR-SOFTWARE

Zoom ist zur Zeit (2019) die am häufigsten verwendete Software für Webinare im Feld der Solo-Unternehmer. Mit Zoom kannst Du:

Zoom kostet in der der brauchbaren Variante 13.99€ pro Monat (mit Cloud-Recording & mehr als 40 Minuten Gesprächszeit).

Komponente: PRÄSENTATIONS-SOFTWARE

Um in einer Live-Präsentation oder einer vorprodzuzierten Präsentation Deine Inhalte auch strukturiert und grafisch zu vermitteln, ist eine Präsentations-Software hilfreich.

Zur Auswahl stehen (unter anderen):

Komponente: VIDEO RECORDING & EDITING SOFTWARE

Wenn Du ein Training oder eine Präsentation vorproduzieren willst, brauchst Du eine Software mit der Du:

Für den Mac ist Screenflow das Tool der Wahl (129$ Einmalzahlung / Testversion).

Für den PC ist Camtasia das Tool der Wahl (261€ Einmalzahlung / Testversion).

Komponente: PROJEKTMANAGEMENT SOFTWARE

Der Wert Deines Programms besteht ja (auch) darin, dass Du Deinem Kunden einen Weg (Prozess) vorgibst, mit dem er schnell sein gewünschtes Resultat erreichen kann.

Dafür ist ein Projektmanagement-Tool hilfreich mit dem Du:

Eine praktische Form, die anstehenden Prozesse zu visualisieren, ist ein Kanban-Board:

Die Prozesse werden in 3 Spalten organisiert:

Wenn der Kunde dann auf so eine Kanban-Karte klickt, werden detaillierte Instruktionen sowie eine Checkliste angezeigt:

Online Projektmanagement-Tools, die diese Funktion bereitstellen sind z.B.:

Trello (kostenlose, brauchbare Einstiegsvariante)
Asana (kostenlose, brauchbare Einstiegsvariante)
Wrike (kostenlose, brauchbare Einstiegsvariante)

Komponente: WIKI – WISSENSDATENBANK [optional]

Damit Du nicht immer wieder die gleichen Fragen Deiner Kunden beantworten musst, kannst Du eine Wissendatenbank (Wiki / FAQ) einrichten:

Für externe Plattformen wie Kajabi und Clickfunnels wird so eine Funktion nicht angeboten.

Für WordPress kann eines der folgenden Plugins installiert werden [unser Service]:

Komponente: SUPPORT TICKET SYSTEM [optional]

Wenn Dein Business wächst und damit die Zahl der Service-Anfragen Deiner Kunden, kannst Du ein Support Ticket System einrichten:

Für externe Plattformen wie Kajabi und Clickfunnels wird so eine Funktion nicht angeboten.

Für WordPress kann eines der folgenden Plugins installiert werden [unser Service]:

Support Candy (kostenlos / Pro-Version verfügbar)
Awesome Support (kostenlos)

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